Bleaching

“Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.”

Indisches Sprichwort

Ein strahlend weißes Gebiss ist ein Synonym für Schönheit, Gesundheit und Vitalität. Helle Zähne stehen für Frische, Jugendlichkeit und Attraktivität. In der heutigen Gesellschaft, in der ein gepflegtes Äußeres zunehmend an Bedeutung gewinnt, verwundert es nicht, dass immer mehr Patienten Interesse an weißeren Zähnen zeigen.

Seit über zehn Jahren ist das Bleichen verfärbter und dunkler Zähne durch den Zahnarzt ein klinisch erprobtes und sicheres Verfahren.

Diese Therapie ist bei folgenden Indikationen angebracht:

+ bei Zähnen mit relativ gleichmäßiger gelber oder grau getönter Zahnfarbe
+ bei altersbedingter Dunkelverfärbung von Zähnen
+ bei Zahnverfärbungen durch Genuss- und Lebensmittel (Nikotin, häufiger Kaffee-, Tee-, Rotweingenuss)
+ bei Zahnverfärbung durch Einnahme von Medikamenten
+ bei toten Zähnen

Jeder Zahn, der nicht überkront oder mit einer Verblendschale (Veneer) versorgt ist, kann bis zu einem bestimmten Grad aufgehellt werden.

Die Zähne sollten gesund, sauber und frei von Zahnstein sein. Ggf. sollte eine Zahnreinigung mittels Air Flow vorausgehen, um die tatsächliche Zahnfarbe besser beurteilen zu können und aufgelagerte Beläge zu entfernen.

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten des Zahnbleachings, das Home-Bleaching und das Office-Bleaching.

Beim Home-Bleaching wird vom Zahntechniker eine Bleichschiene nach einem Abdruck der Zähne angefertigt. Diese Schiene enthält Hohlräume an den Zahnflächen, die gebleicht werden sollen. Darin wird das Bleichmittel als Gel eingefüllt und die Schiene über einige Tage idealerweise nachts getragen. Da auch gebleichte Zähne im Laufe des Lebens wieder ihre Farbe verändern, kann man diese Schiene wiederverwenden, falls ein erneutes Bleichen gewünscht wird. Vorteil dieser Variante sind die etwas geringeren Kosten und die Wiederverwendbarkeit der Schiene. Nachteil ist eine geringere Effizienz, länger anhaltende Empfindlichkeit der Zähne sowie des Zahnfleisches und man benötigt deutlich länger, nämlich 1-2 Wochen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Beim Office-Bleaching werden die Zähne direkt in einer Sitzung in der Zahnarztpraxis aufgehellt, indem das Bleichmittel nach Abdeckung das Zahnfleisches auf den Zähnen platziert und mittels einer UV Lampe aktiviert wird. Nachteil dieser Variante sind die etwas höheren Kosten, Vorteile jedoch sind ein hervorragendes Ergebnis innerhalb einer Sitzung, die Empfindlichkeit der Zähne ist in den meisten Fällen nur für diesen einen Tag gegeben, Zahnfleischirritationen treten nur sehr selten auf. Insgesamt die deutlich effizientere Variante.

Zahnfarbene Füllungen aus Kunststoff lassen sich nicht aufhellen und müssen eventuell nach der Bleichtherapie ausgetauscht werden.

Grundsätzlich kann man sagen, eine Bleichtherapie führt immer zu einer ästhetischen Verbesserung. Bei der Anwendung des Bleichmittels unterscheidet man zwischen toten und lebenden Zähnen: Tote Zähne bleicht man von innen, lebende von außen.

Da es sich beim Aufhellen von Zähnen um ein rein ästhetisches Anliegen handelt, werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.

Veneers

“Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.”

Chamfort

Veneers sind hauchdünne Schalen aus lichtdurchlässiger, zahnfarbener Keramik, die speziell im Frontbereich eingesetzt werden.

Die Transparenz der Keramik-Verblendschalen hat den großen Vorteil, dass der Zahn seine Natürlichkeit nicht verliert. Die Lichtbrechung, welche in einem Zahn stattfindet, ist bei den verwendeten Keramiken annähernd gleich der des natürlichen Zahns. Das ist das ganze Geheimnis, warum man bei einer gut angefertigten Verblendschale diesen Zahn nicht mehr von einem gesunden bzw. unbeschädigten Zahn unterscheiden kann, ganz anders als man das vielleicht von einer Krone kennt, welche meistens ein Metallgerüst unter der Keramik haben und sich somit oft auf den ersten Blick schon als Krone outen. Denn hier kann das Licht nicht “durchscheinen” wie bei einem natürlichen Zahn, was eine völlig andere Optik zur Folge hat.

Eingesetzt werden Veneers bei:

+ abgebrochenen Zähnen, verfärbten Zähnen, die durch Bleichen nicht unifarben werden (Zähne mit Flecken)
+ zur Beseitigung von Lücken zwischen den Frontzähnen
+ zum Ausgleich unterschiedlich großer Zähne

Gegenüber einer Überkronung ist die Verwendung von Veneers äußerst zahnsubstanzschonend, da nur eine dünne Schicht an der Außenfläche der Zähne abgeschliffen werden muss.

Keramik

“High-Tech hat nur da einen Platz, wo High-Tech auch Sinn hat.”

Daniel Goeudevert

Zirkonoxid – das Mineral ohne Nebenwirkung bietet nicht nur Allergiepatienten eine hochwertige Alternative zur herkömmlichen Metallbrücke.
Seit einigen Jahren nimmt dieser Werkstoff immer mehr Einzug in der Zahnheilkunde. Es handelt sich hierbei um eine besondere Form der Keramik, sozusagen, von der Struktur her die reinste und stabilste Form. Die Hochleistungskeramik ist wegen ihrer ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften für großspannige Brücken prädestiniert – ein Novum im Vollkeramiksektor!

+ kein Rückgang des Zahnfleisches
+ hohe Passungsqualität
+ günstige Lichtleitfähigkeit
+ geringe Temperaturleitfähigkeit

Brücken aus Zirkonoxid sind in Bezug auf die Biegebruchwerte ebenso stabil wie Metallkonstruktionen, dadurch länger haltbar, zudem von weißer Farbe und gewebefreundlich. Das Material wird seit vielen Jahren aufgrund seiner ausgezeichneten Verträglichkeit und hohen Belastbarkeit als Gelenkersatz bei Hüft-Operationen eingesetzt.

Der bei manchen Patienten mit konventionellem Zahnersatz typische Metallgeschmack ist bei Gerüsten aus Zirkonoxid ausgeschlossen. Die hohe Dichte der Keramik unterstützt die Mundhygiene und isoliert gegen Kalt-/Warmeinflüsse. Somit eine sinnvolle Investition in die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden.

Prophylaxe

“Schön ist es, für die Kranken besorgt zu sein, ihrer Gesundheit wegen. Viel schöner ist es, für die Gesunden besorgt zu sein, des Nichterkranken wegens!”

Hippokrates

Die am häufigsten zum Zahnverlust führenden Erkrankungen der Zähne sind Parodontitis (im Volksmund auch Parodontose) und Karies.

Karies ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanz, welche mit einer Entkalkung beginnt. Die Parodontitis ist entzündliche Auflösung des Zahnhalteapparats.

Beides ist die Folge von Bakterienansammlung im Munde. Die in der Mundhöhle natürlich vorkommenden Bakterien sammeln sich an Zahnoberflächen an und bilden die sogenannte Plaque.

Bei der Prophylaxebehandlung stellen wir nun zunächst fest, an welchen Stellen sich wieviel Plaque in Ihrem Mund befindet.

Diese “Problemzonen” zeigen wir Ihnen und stellen mit Ihnen zusammen ein Munghygienekonzept zusammen, welches Ihnen hilft, Sturm zu blasen gegen diese kleinen Angreifer.

Im Verlauf bekommen Sie verschiedene Hilfsmittel und Techniken erklärt und gezeigt, mit denen Sie selbst zukünftig neuen Ablagerungen auf den Zähnen vorbeugen können… und Sie werden erkennen: auch die Ernährung hat Einfluss auf Ihre Zahngesundheit.

Ziel ist es, dass der Zahnarztbesuch so selbstverständlich wird wie z.B. der Besuch beim Friseur. Sie sollten regelmäßig 1 bis 2 mal im Jahr den Zahnarzt aufsuchen, aber dafür nur kurz. Bei diesen Besuchen sollte es lediglich noch unsere Aufgabe sein, gemeinsam mit Ihnen Ihre Hygieneanstrengungen auszuwerten.

Dann entfernen wir all die Beläge, gegen die Sie mit Ihrer Zahnbürste machtlos sind, polieren die Zähne und schaffen somit wieder beste Voraussetzungen für Sie und Ihre Mundhygiene.